Projekte für Baden


BRISGI-AREAL BADEN

Brisgi-Wettbewerb

Im Frühling 2016 lancierte die Wohnbaustiftung Baden den Projektwettbewerb für die Brisgi-Überbauung. Die von zehn ausgewählten Planerteams eingereichten Vorschläge wurden im September durch die Wettbewerbsjury öffentlich begutachtet und beurteilt. Interessierte waren eingeladen, die Jurierung im Amtshimmel in Baden mitzuverfolgen.

 

Die Wohnbaustiftung Baden stellt – unter Berücksichtigung der unterschiedlichsten Interessen – hohe Ansprüche an die geplante Überbauung. Allen voran soll der quartiereigene Charakter gestärkt werden. Das Neue soll das Vorhandene ergänzen, bereichern und nicht konkurrieren. Die Wohnbaustiftung Baden will eine den Umständen angepasste, hochwertige Überbauung.

 

Verlangt wurden Konzepte und Ideen, die eine breite Mieterschaft ansprechen und die unterschiedlichsten Wohnformen möglich machen. Kleinere Wohneinheiten für Singles und Rentner sowie spezielle Angebote für Wohngemeinschaften sollen den Schwerpunkt "Familienwohnen mit Kindern" bedarfsgerecht und mieterfreundlich ergänzen.

 

Die Wettbewerbsjury hat an den beiden Beurteilungstagen intensiv über die einzelnen Projekte diskutiert. Unisono wurde die Qualität der eingereichten Arbeiten gelobt. Am Schluss wurde das Projekt des Teams aus Baden und Zürich als Sieger ausgewählt. Alle Projekte konnten ab dem im Quartierraum Kappelerhof besichtigt werden.

 

Das Planerteam hat eine reiche Erfahrung im Wohnungsbau. Das Büro Müller Sigrist hat mit der Siedlung Kalkbreite in Zürich einen bedeutenden Beitrag zum gemeinnützigen Wohnungsbau geleistet. Das Badener Büro Meier Leder hat jüngst das Wohnhaus Bärengraben am Theaterplatz realisiert. Die beiden Architekturbüros arbeiten in der Landschaftsplanung mit dem Büro DGJ Architects & Landscapes (Zürich/Den Haag) zusammen.

 

Der Einbezug des Quartiers mit der dazugehörigen, unmittelbaren Nachbarschaft ist der Wohnbaustiftung Baden wichtig. In der Wettbewerbsjury waren deshalb – neben Architekturexperten und Stiftungsratsmitgliedern – auch die Präsidentin des Quartiervereins Kappelerhof und Vertreter der bestehenden Brisgi-Häuser.

 

Die nächsten Planungsschritte sind die Ausarbeitung der baurechtlichen Voraussetzungen (Gestaltungsplan) und des Bauprojekts.